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Highlight zum Hinrunden-Abschluss: die HAKRO Merlins Crailsheim trafen am 17. Spieltag auf den amtierenden Meister und Pokalsieger ALBA BERLIN. Die Tabellensituation vor dem Duell versprach ein echtes Topspiel. Die Zauberer gingen mit einer 14:2-Bilanz und dem gleichbedeutenden zweiten Tabellenplatz in das Spiel, dahinter folgten die Albatrosse (13:1; 3. Tabellenplatz). Von Beginn an spielten die Gäste ihre Stärken aus, gewannen viele 50/50- Duelle und nutzten jeden kleinen Fehler der Zauberer aus. Waren die Gastgeber in den ersten 20 Minuten noch in Schlagdistanz (44:52), mussten sie im zweiten Durchgang abreißen lassen. Das letzte Viertel gewannen die Jungs aus der Hauptstadt mit 23:9, sodass am Ende eine 77:101-Niederlage zu Buche stand. Es war die erste Heimniederlage seit Dezember 2019 (!) in der Arena Hohenlohe.   

BILD ENDE

Crailsheim, 09.02.2021. Nach der Overtime-Niederlage in der Euroleague gegen den FC Bayern (101:95) baute ALBA ihre Siegesserie in der easyCredit BBL am vergangenen Sonntag weiter aus. Gegen Aufsteiger Chemnitz gelang ein ungefährdeter 83:65-Sieg. Zwei Tage später reisten die Hauptstädter ohne die verletzten Leistungsträger Niels Giffey, Jayson Granger und Peyton Siva nach Ilshofen. Nichts destotrotz konnte der deutsche Meister ein Starensemble um Maodo Lo, Louis Olinde und Luke Sikma aufweisen. Die Zauberer gingen drei Tage nach dem souveränen Sieg in Gießen (82:101) weiter ohne den langzeitverletzten Tim Coleman in das Spiel. Tuomas Iisalo vertraute mit Bell-Haynes, Stuckey, Jones, Highsmith und Radosavljevic weiter seiner gewohnten ersten Fünf. Direkt zu Beginn zeigten beide Teams ihre Stärken von der Dreierlinie. Highsmith und Stuckey auf Seiten der Zauberer – Olinde und Eriksson für die Gäste. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts waren die Gäste etwas zielstrebiger, und hatten dabei auch das nötige Wurfglück auf ihrer Seite. Beim Spielstand von 15:25 nahm Iisalo seine erste Auszeit (8. Spielminute). Mit dem letzten Spielzug sorgte Jeremy Jones in Form eines Dunks für ein Highlight – und verringerte den Rückstand auf 19:28.

Den besseren Start in das zweite Viertel erwischten dann aber die Hausherren. Die Dreier von Stuckey und Jones stellten den Spielstand auf 25:28. Doch Berlin spielte weiter seine Qualitäten aus, vor allem am offensiven Brett zeigten sie sich stark. Für Highlight-Aktionen sorgte dann jedoch ein Zauberer – und zwar die Sprungfeder Jamuni McNeace. Auf einen krachenden Alley-oop-Dunk folgte ein schöner Block in der Defense. Durch eine starke Defense kämpften sich die Zauberer wieder ran, nach dem 38:44 nahm Coach Aito sein erstes Timeout. Aber wieder war es die Defensivarbeit, die die Gäste zu einem Turnover inklusive unsportlichem Foul brachten. Die Zauberer versäumten es jedoch zu oft, sich für ihre Verteidigung zu belohnen. Zur Halbzeit stand gerade einmal eine Freiwurfquote von 50 Prozent auf dem Scoreboard. Nach zwei Drei-Punkt-Würfen mit ablaufender Wurfuhr stellten die Albatrosse gegen Ende der ersten Halbzeit wieder auf eine zweistellige Führung (41:52, 19. Minute). Lasisi verkürzte mit einem Wurf aus Downtown auf den 44:52-Halbzeitstand.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich ALBA konsequent. Die Gäste bestraften jeden noch so kleinen Fehler der Zauberer eiskalt. Nach dem Dreier von Mattisseck zum 48:62 griff der finnische Coach der HAKRO Merlins erneut in das Spiel ein. Nun war es Nimrod Hilliard, der voran ging. Seine Punkte und sein Alley-oop Anspiel auf McNeace sorgten für einen Lauf der Gastgeber. Auch Boggy testete die Stabilität der Korbanlage zum 63:69. Doch immer wieder war es Maodo Lo für die Hauptstädter, der sein Team weiter in Front brachte. Nach 28 Minuten verbuchte der Point Guard 17 Zähler. Auch Dank seiner Zähler konnten die Crailsheimer keine wirkliche Aufholjagd starten, sodass es mit 68:78 in den Schlussabschnitt ging.   

Diesen eröffnete McNeace mit seinem nächsten Alley-oop Dunk – Eriksson konterte mit drei Zählern. Kurz darauf kassierte Aufbauspieler Bell-Haynes sein fünftes persönliches Foul und musste die Schlussphase von der Bank aus beobachten (72:85, 33. Minute). Nun spielten die Albatrosse ihre Erfahrung aus und ließen die HAKRO Merlins nicht mehr in das Spiel zurückkommen. Mit dem Dunking von Fontecchio zum 77:101 endete die Partie der Crailsheimer gegen den Euroleague-Teilnehmer.   

Trotz der höchsten Saisonniederlage bleibt festzuhalten: die HAKRO Merlins verzauberten in der Hinrunde 2020/21 die easyCredit Basketball Bundesliga. Bayern München, Oldenburg, Ulm, Bamberg – all diese Mannschaften wurden in der Hinserie von den Hohenlohern bezwungen. Insgesamt sammelten die Crailsheimer 28 Punkte nach den ersten 17 Spielen. Vor der Länderspielpause sind die HAKRO Merlins noch zweimal im Einsatz. Am Freitag empfangen die Zauberer die Basketball Löwen aus Braunschweig zum Rückrundenauftakt. Am Sonntag ist man zu Gast in Niedersachsen bei der BG Göttingen.

Stimme zum Spiel:

Tuomas Iisalo: „Gratulation an ALBA und Coach Aito für den verdienten Sieg. Wir hatten heute nicht unseren besten Tag, aber es war klar zu erkennen, dass wir nicht das bessere Team waren. Wir waren in einigen Aktionen zu spät dran und das hat Berlin sehr effizient ausgenutzt. Wir können von diesen Dingen lernen und die Erfahrung mitnehmen, wie sich europäischer Top-Level-Basketball anfühlt und uns weiter für die zweite Hälfte der BBL-Hauptrunde verbessern.“

Punkteverteilung

Bell-Haynes (3 Pkt/1 Reb/10 Ass/1 Stl), Stuckey (8 Pkt/4 Reb), Hilliard IV. (8 Pkt/1 Reb/9 Ass/2 Stl/1 Blk), A. Kovačević (1 Pkt), Lasisi (14 Pkt/3 Reb/1 Ass/1 Stl/1 Blk), Highsmith (6 Pkt/5 Reb/1 Ass/ 1 Stl/ 2 Blk), Bleck (2 Pkt/4 Reb/1 Ass), Caisin, Radosavljevic (8 Pkt/1 Reb/1 Blk), McNeace (14 Pkt/3 Reb/1 Stl/1 Blk), D. Kovačević (1 Reb), Jones (13 Pkt/4 Reb/1 Stl)

Hier geht es zur kompletten Spielstatistik

Viertelergebnisse: 19:28 | 25:24 | 24:26 | 9:23

Teamvergleich  

 

HAKRO Merlins

ALBA BERLIN

Rebounds

30

41

Assists

22

22

Turnover

16

14

Wurfquoten

Field Goals

47% (29/62)

50% (35/70)

Dreier

36% (10/28)

40% (12/30)

Freiwürfe

53% (9/17)

90% (19/21)

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