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Nur zwei Tage, nachdem sich die HAKRO Merlins ersatzgeschwächt in München geschlagen geben mussten, wartete am Dienstagabend der nächste Härtetest in der Ferne. Im Nachholspiel des 17. Spieltags in der easyCredit BBL reisten die Hohenloher gen Oberfranken, wo sie auf den direkten Tabellennachbarn Brose Bamberg (10.) trafen. Es war der Kampf um den Anschluss an die Playoff-Plätze. Doch Headcoach Sebastian Gleim fehlten weiterhin vier absolute Leistungsträger, einzig Terrell Harris, Bogdan Radosavljevic und Neuzugang Mike Caffey rückten im Vergleich zum Bayern-Spiel in den Kader auf. Die Bamberger starteten ihrerseits mit zuletzt zwei Ligasiegen hintereinander in die Partie. Die Gäste aus Hohenlohe kamen mit viel Energie in die Begegnung, gingen nach einem starken ersten Viertel jedoch mit einem knappen 42:44-Rückstand in die Halbzeit. Trotz der Ausfälle präsentierten sich die Zauberer stark und waren lange Zeit an den Franken dran, mussten sich am Ende jedoch knapp mit 81:91 geschlagen geben. Trotzdem holten sich die Zauberer dank einer Willensleistung den direkten Vergleich. Topscorer wurde Merlin Jaren Lewis mit 20 Punkten. Neuzugang Mike Caffey überzeugte in seinem Debüt mit 16 Zählern und 6 Rebounds.

Bericht bild

Bild: Daniel Loeb

Bamberg, 29.03.2022. Neben dem Langzeitverletzten TJ Shorts und Kapitän Fabian Bleck fehlten den HAKRO Merlins weiterhin auch der Ex-Bamberger Maurice Stuckey und Big Man Richmond Aririguzoh. Wie bereits am Sonntag komplettierten Aleksa Kovacevic und Matej Zejdl den BBL-Kader. Auch Point Guard Mike Caffey, der von Kyiv Basket verpflichtet wurde, stand erstmals zur Verfügung. Als Starting Five schickte Sebastian Gleim neben Jaren Lewis die beiden Scharfschützen Elias Lasisi und Terrell Harris, Center Dejan Kovacevic und den Topscorer gegen den FC Bayern Jon Axel Gudmundsson auf das Parkett. Bambergs Akil Mitchell eröffnete die Partie für die Hausherren, Crailsheims Jaren Lewis netzte direkt den ersten Versuch von Downtown ein und brachte die Gäste somit erstmals in Führung (2:3). Nach einem sehenswerten Dribbling mit abschließendem Korbleger durch Lasisi verwandelte auch Dejan Kovacevic seinen ersten Dreierversuch. Nach dem 6:13 durch den Isländer Gudmundsson ging Bamberg-Headcoach Oren Amiel in seine erste Auszeit. Kurz darauf erzielte auch Neuzugang Mike Caffey seine ersten Punkte im Merlins-Dress und baute den Vorsprung auf sieben Zähler aus. Doch Christian Sengfelder und Martinas Geben brachten „Freak City“ mit ihren Treffern wieder auf drei Punkte ran. Doch kurz vor Ende des ersten Durchgangs zeigte Caffey, warum er von den HAKRO Merlins verpflichtet wurde und brachte das orangene Leder von Downtown im Bamberger Korb unter. Damit endete das Viertel mit einer 23:17-Führung für die Zauberer.  

Der zweite Durchgang startete, wie der erste endete: nach einem Steal durch Gudmundsson fuhr der wiedergenesene Terrell Harris einen Dunking. Doch Brose Bamberg blieb an den Crailsheimern dran und ließ sie nicht abziehen. Nach Treffern von Chris Dowe und Kenneth Ogbe übernahmen die Oberfranken zur Hälfte des zweiten Viertels die Führung und zwangen auch Zauberer-Headcoach Sebastian Gleim beim Stand von 31:29 ins Time-out. Doch die Gäste kämpften sich zurück. Beide Teams wechselten sich jetzt mit der Führung ab, es entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Für die Bamberger spielten vor allem Nationalspieler Chris Sengfelder und Point Guard Justin Robinson stark auf. Für die Merlins trumpften bis hierhin vor allem Rückkehrer Harris und Caffey auf. Mit einem weiteren Korbleger von Lasisi gingen die Zauberer mit einem knappen 42:44-Rückstand in die Kabine.

Auch die zweite Halbzeit eröffnete Omar Prewitt für die Rot-Weißen. Nach den beiden Crailsheimer Lay-ups durch Lewis und Harris setzten sich die Bamberger erstmals mit sieben Punkte ab. Davon unbeeindruckt zeigte sich Forward Lewis und traf von jenseits der Dreipunktelinie zum 49:53 aus Crailsheimer Sicht. Damit war er bereits der dritte Zauberer, der bis hierhin zweistellig punktete. Brose war jetzt anzusehen, dass sie gegen die ersatzgeschwächten Gäste aus Hohenlohe unbedingt den dritten Ligaerfolg in Serie mitnehmen wollten. Dagegen stellte sich jedoch Jaren Lewis, der seine HAKRO Merlins mit einem weiteren Dreier und Korbleger wieder auf vier Punkte an die Hausherren ran brachte. Damit hielt er seine Zauberer im Rennen, die beim Stand von 67:62 ins letzte Viertel starteten.

Doch der finale Abschnitt startete mit fünf Punkten für Brose: Sengfelder verwandelte von der Freiwurflinie, Chris Dowe und Akil Mitchell mit jeweils Zweipunktetreffern. Sebastian Gleim ging daraufhin in eine weitere Auszeit. Doch seine Zauberer schienen noch nicht im letzten Durchgang angekommen zu sein. Spätestens jetzt machte sich der noch immer sehr dünne Kader und die Abwesenheit von Leistungsträgern wie Käpt’n Fabi Bleck im Spiel der HAKRO Merlins bemerkbar. Die meisten Zauberer standen zudem erst zwei Tage zuvor in München über 30 Minuten auf dem Parkett. Auf der Gegenseite sammelte Dowe weiter Zähler nach einem And-one. Dann eröffnete Caffey die Crunchtime mit einem Lay-up zum 77:64. Noch war hier nichts verloren. Die Crailsheimer trennten zwischenzeitlich nur neun Punkte von den Hausherren.  Dejan Kovacevic und Terrell Harris hielten ihre Mannschaft bis in die letzten Minuten der Begegnung an den Oberfranken dran. Anderthalb Minuten vor Ende der Partie ging Gleim in seine letzte Auszeit. Kurz darauf war Schluss in der BROSE ARENA. Die HAKRO Merlins mussten sich den Hausherren knapp mit 81:91 geschlagen geben. Mike Caffey kam in seinem Debüt auf starke 16 Punkte und holte 6 Rebounds. Topscorer wurde  Zauberer Jaren Lewis mit 20 Zählern auf dem Konto. Dennoch holten sich die Crailsheimer den wichtigen direkten Vergleich gegen die Oberfranken, was im Kampf um die Playoff-Ränge noch von Bedeutung sein könnte.

Es bleibt spielintensiv für die Profis der HAKRO Merlins. Bereits am Freitagabend (01.04.2022, 20.30 Uhr) sind die Zauberer im fünften Auswärtsspiel in Folge bei den Hamburg Towers gefordert. Am 28. Spieltag der easyCredit BBL möchte Headcoach Gleim endlich wieder in den Rhythmus finden und auf einen vollen Kader zurückgreifen können. Es folgen die beiden Heimspiele in der Stierkampfarena gegen den SYNTAINICS MBC und die MLP Academics Heidelberg.

 

 

Stimme zum Spiel:

Sebastian Gleim: „Gratulation zum Sieg an Brose Bamberg. Aber auch uns Gratulation, dass wir den direkten Vergleich geholt haben. Das hat für uns in dieser Situation durchaus eine Bedeutung. Natürlich hätten wir heute gerne gewonnen. Aber ich denke, wir haben sehr viel Energie auf dem Feld gelassen. Wir waren sehr aggressiv in der Offensive. Wir haben einen Tick zu schlecht in unsere Verteidigung umgeschaltet, wenn wir gescort haben und dann zwei, drei zu leichte Körbe zugelassen. Wir kamen aus der Halbzeit etwas zu flach raus. Dass wir Schwierigkeiten im Inside-Game und bei den Rebounds haben werden, das wussten wir von vornherein, weil Bamberg dort extrem clever, physisch und gut spielt. Dennoch können wir sehr stolz sein, dass wir heute hier eine Siegchance hatten. Wir werden uns morgen gut erholen, kurz trainieren, nach Hamburg fahren und dann das nächste Spiel absolvieren.“

Punkteverteilung

Lewis (20 Pkt/3 Reb/1 Stl/1 Blk), A. Kovačević, Lasisi (9 Pkt/6 Reb/3 Ass), Harris (15 Pkt/4 Reb/2 Stl), Kindzeka (1 Reb/1 Stl), D. Kovačević (8 Pkt/6 Reb/1 Ass/2 Blk), Radosavljevic (5 Pkt/1 Reb/1 Ass), Gudmundsson (8 Pkt/3 Reb/3 Ass/3 Stl), Caffey (16 Pkt/6 Reb/1 Ass)

Viertelergebnisse: 17:23 | 27:19 | 23:20 | 24:19

Teamvergleich  

 

Brose Bamberg

HAKRO Merlins

Rebounds

51

33

Assists

18

9

Turnover

13

10

Wurfquoten

Field Goals

49% (35/72)

40% (28/70)

Dreier

24% (6/25)

33% (12/36)

Freiwürfe

71% (15/21)

76% (13/17)

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